Heldengedenkstein

Heldengedenkstein

Das Foto oben entstand bei der Einweihung des damals so genannten Heldengedenksteins am 18. Oktober 1913 zum 100. Jahrestag der ›Völkerschlacht gegen Napoleon. So wie sich dort der Schutzmann Landwehr und u. a. die Lehrer Meyer, Tiemann, Wolkewitz, Imholz, Schlüter, Tiedemann und Schäfer ablichten ließen, so gehörte lange Zeit ein Foto vor dem Ehrenmal für viele Vereine, Betriebe und selbst bei Familienfeiern zum festen Programmpunkt eines Stadtparkbesuchs. In der Zeitung erschien seinerzeit folgendes Gedicht:

Ein schlichter Stein für uns’re Freiheitshelden,
Und doch ein Stein granitenhart und -schwer.
Er soll den künftigen Geschlechten melden,
Daß unsere Herzen noch nicht liebeleer,
Daß sie vielmehr in heißer Liebe glühen
Für unser teures, schönes Vaterland;
Und daß wir dankbar sind für unsrer Väter Mühen,
Sei dieser Stein ein sich’res Unterpfand.

Heldengedenkstein

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Erinnerungskultur neu definiert. Das Denkmal verfiel. Der Findling blieb erhalten, die ihn ursprünglich umgebenden Steine liegen verstreut in der Umgebung.

Heldengedenkstein Gütersloh

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